Glossar

In diesem Bereich erklären wir zentrale Begriffe, Methoden und Kennzahlen aus Einkauf, Beschaffung, Supply Chain Management und Nachhaltigkeit. Damit möchten wir Ihnen eine verständliche Orientierung zu wichtigen Fachthemen geben und Zusammenhänge aus der Praxis greifbarer machen. Das Glossar wird laufend erweitert und unterstützt Sie dabei, aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen im Einkaufs- und Supply-Chain-Umfeld besser einzuordnen.

A      B      C      D      E      F      G      H      I      J      K      L      M      N      O      P      Q      R      S      T      U      V      W      X      Y      Z

A

ABC-Analyse
Verfahren zur Klassifizierung von Materialien, Lieferanten oder Warengruppen nach ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Häufig erfolgt die Einteilung in A-, B- und C-Kategorien auf Basis des Verbrauchs- oder Einkaufsvolumens, um Schwerpunkte für Steuerung, Priorisierung und Optimierung abzuleiten.

ADKAR
„Awareness, desire, knowledge, ability und reinforcement“. Ist ein fünfstufiges Veränderungsmodell aus dem Change-Management, welches den individuellen Wandel strukturiert und damit organisatorische Veränderungen absichert und effektiv gestaltet.

Assembly to Order
Produktionsstrategie, bei der standardisierte Komponenten oder Baugruppen auf Lager vorgehalten und erst nach Eingang eines Kundenauftrags zu einem kundenspezifischen Endprodukt zusammengebaut werden. Sie verbindet eine vergleichsweise kurze Lieferzeit mit der Möglichkeit, unterschiedliche Produktvarianten anzubieten.

Ausgabentransparenz 
Sichtbarmachung und Analyse aller externen Ausgaben eines Unternehmens, beispielsweise mit dem Ziel Einspar-, Bündelungs- und Optimierungspotenziale in der Beschaffung zu identifizieren.

B

BATNA
„Best alternative to a negotiated agreement”. Akronym aus dem Bereich der Verhandlungsstrategie (aus dem Harvard-Konzept) – steht für die beste Alternativoption, falls es bei einer Verhandlung nicht zu einer Einigung kommt.

Bedarfsanalyse
Bildet einen systematischen Prozess, bei dem die nachgefragten (bzw. eingekauften oder eingesetzten) Materialien und Dienstleistungen einer Zielgruppe, eines Projektes oder eines Unternehmens ermittelt und untersucht werden.

Bedarfsanforderung
„BANF oder BA“. Ist ein formelles, meist digitales Dokument, welches den Bestellprozess initiiert. Dieses wird von einem Bedarfsträger an die Einkaufsabteilung/einkaufende Stelle übermittelt, um den Bedarf an einer bestimmten Dienstleistung oder Ware zu melden. Alternativ kann es auch durch ein System (z.B. SAP) erstellt werden.

Bedarfsspezifikation
Ist die Formulierung und Festlegung von qualitativen („technische“ Bedarfsspezifikation) und quantitativen (geplante Menge) Spezifikationen für einen konkreten Beschaffungsvorgang.

Benchmarking
Bezeichnet die vergleichende Analyse von Prozessen oder Kennzahlen mit einem festgelegten Bezugsprozess oder Bezugswert.

Beschaffungsmarktforschung
Systematische Sammlung und Auswertung von Informationen über aktuelle und potenzielle Beschaffungsmärkte zur Erhöhung der Markttransparenz und um relevante Entwicklungen zu erkennen.

Beschaffungsverfahren
Bezeichnet den strukturierten Ablauf zur Beschaffung von Waren oder Dienstleistungen, von der Bedarfsermittlung über die Auswahl geeigneter Lieferanten und Angebotsbewertung bis hin zur Vergabe bzw. Bestellung.

Bestellprozess
Abfolge von Schritten, die notwendig sind, um ein Produkt oder eine Dienstleistung von einem Anbieter zu bestellen und zu bezahlen.

Business Case
Ist die Analyse und Bewertung eines Geschäftsszenarios hinsichtlich der Rentabilität der dafür benötigten Investition. Er dient zur Abwägung und Darstellung der prognostizierten finanziellen und strategischen Auswirkungen eines Vorhabens, einer Investition oder eines Projekts.

Business Intelligence
Prozesse und Tools, mit denen Geschäftsdaten analysiert und in verwertbare Erkenntnisse umgewandelt werden, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

C

CAPEX
„Capital Expenditures“. Bezeichnet Investitionsausgaben für langfristige Vermögenswerte. Diese Ausgaben umfassen beispielsweise Maschinen, Gebäude oder immaterielle Güter wie Lizenzen.

Change-Management
Unter diesem Begriff versteht man die systematische Steuerung, Planung und Begleitung von Veränderungen in einer Organisation, damit diese Veränderungen erfolgreich und nachhaltig sind.

Code of Conduct
Verhaltenskodex, der grundlegende Regeln, Werte und Erwartungen für verantwortungsvolles Handeln festlegt. Im Einkauf und Lieferantenmanagement dient er häufig als Grundlage für Anforderungen an Integrität, Compliance, Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Umweltstandards und faire Geschäftspraktiken.

COGS
„Cost of Goods Sold” sind direkte Kosten, die einem Unternehmen für die Herstellung oder den Einkauf der verkauften Produkte und Dienstleistungen entstanden sind: Material, Löhne in der Fertigung und Kosten, die unmittelbar mit der Produktion zusammenhängen. Nicht dazu zählen z.B. Werbung, Verwaltung und Vertrieb.

Corporate Carbon Footprint
Erfasst die gesamten Treibhausgasemissionen eines Unternehmens innerhalb eines definierten Betrachtungszeitraums. Dabei werden direkte und indirekte Emissionen entlang der eigenen Aktivitäten und Wertschöpfungskette betrachtet, um Klimawirkungen sichtbar zu machen und Reduktionsmaßnahmen abzuleiten.

Cost 2 Serve
Bezeichnet die verursachungsgerechte Ermittlung, Analyse und Zuordnung aller Kosten, die entstehen, um einen bestimmten Kunden, ein Produkt, einen Vertriebskanal oder einen Auftrag zu bedienen. Diese Informationen können dazu genutzt werden, Kostentreiber sichtbar zu machen und Profitabilitäts- sowie Optimierungspotenziale zu identifizieren.

CPV
Das “Common Procurement Vocabulary” ist ein einheitliches Klassifikationssystem der EU zur Beschreibung von Beschaffungsgegenständen in öffentlichen Vergabeverfahren. Es dient dazu, Waren, Dienstleistungen und Bauleistungen standardisiert zu benennen und Vergaben eindeutig vergleichbar sowie auffindbar zu machen.

D

Dead-Stock
Lagerbestände von Materialien, die über einen längeren Zeitraum keinen Verbauch hatten.

Deckungsbeitrag
Eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, welche den Betrag aus dem Verkauf eines Produkts oder einer Dienstleistung darstellt, nachdem die dafür benötigten zurechenbaren Kosten abgezogen wurden.

Demand Planning
Ist ein Managementprozess, in dem die zukünftige Nachfragemengen (Bedarfe) über einen definierten Planungshorizont prognostiziert werden. Ziel ist die Ermittlung einer möglichst präzisen und damit belastbare Zeit-Mengen-Struktur. Diese Information dient innerhalb des S&OP (Sales & Operations Planning) Prozesses als Input für die nachgelagerte Kapazitäts- und Supply-Planung.

DIO
„Days inventory outstanding“ ist die Lagerreichweite und gibt an, wie viele Tage Vorräte bzw. Lagerbestände durchschnittlich im Unternhemen gebunden sind, bevor sie verkauft oder verbraucht werden.

Direkte Kosten
Ausgaben und Aufwände, die nachweislich und unmittelbar einer bestimmten Dienstleistung, einem Produkt, einem Projekt oder einer anderen Leistungseinheit zugeordnet werden können. Sie stehen in direktem Zusammenhang mit der Erstellung dieser Leistung.

DPO
„Days paybles outstanding“ bzw. die Kreditorenlaufzeit gibt an, nach wie vielen Tagen ein Unternehmen seine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durchschnittlich begleicht.

DSO
“Days Sales Outstanding” bzw. die Forderungslaufzeit gibt an, nach wie vielen Tagen ein Unternehmen seine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durchschnittlich einnimmt.

Du-Pont-Schema
Bildet ein hierarchisch aufgebautes Kennzahlensystem um die Rentabilität eines Unternehmens zu analysieren. Dabei wird der Return on Investment (ROI) in seine Komponenten Umsatzrentabilität (Gewinnmarge) und Kapitalumschlag (Kapitalrendite) zerlegt. Jede dieser Komponenten lässt sich weiter aufspalten.

E

EBIT
“Earnings before Interest and Taxes”. Ist eine Kennzahl, die den operativen Erfolg eines Unternehmens misst, indem sie den Gewinn aus dem Kerngeschäft aufzeigt, unabhängig von der steuerlichen Situation und Finanzierungsentscheidungen (Zinsen). Nicht-operative Erträge und Aufwendungen sind jedoch enthalten wenn es sich nicht um Zinsen oder Steuern handelt.

Einkaufscontrolling
Bildet eine Teildisziplin des Unternehmenscontrolling, dessen Hauptaufgabe die Steuerung, Planung und Kontrolle der Unternehmensfunktion Beschaffung ist. Innerhalb des Einkaufscontrollings laufen Daten des Einkaufs, der Materialwirtschaft, des Rechnungswesens, sowie externe Beschaffungsmarktdaten zusammen.

Einkaufsgovernance
Strategischer Rahmen und die Prinzipien, welches ein Unternehmen zur Steuerung seines Einkaufs verwenden, um Effizienz, Transparenz und die Einhaltung von Regeln zu gewährleisten.

Einkaufspolitik
Umfasst übergeordnete Leitprinzipien und Grundsätze für Einkaufsaktivitäten. Grundlage für diese Grundsätze sind die Unternehmensstrategie und die Erwartungen der Shareholder und des Top-Managements. Durch die Einkaufspolitik werden Grundsätze und Leitprinzipien in eine übergeordnete Einkaufsstrategie und -steuerung transformiert.

Einkaufspreisveränderung
Beschreibt die Veränderung des Einkaufspreises für Waren oder Dienstleistungen im Zeitverlauf, beispielsweise im Vergleich zu Vorperioden, Budgetwerten oder verhandelten Konditionen.

Einkaufsstrategie
Überlegungen, Pläne und Maßnahmen, die darauf abzielen, die Einkaufspolitik und weitere Unternehmensziele zu erreichen.

Engineer to Order
Produktionsstrategie, bei der ein Produkt nach Eingang eines konkreten Kundenauftrags individuell entwickelt, konstruiert und anschließend gefertigt wird. Sie kommt insbesondere bei komplexen, kundenspezifischen Lösungen mit geringen Stückzahlen zum Einsatz und ist typischerweise mit längeren Durchlaufzeiten sowie einem hohen Abstimmungs- und Planungsaufwand verbunden.

Engpass-Artikel
Sind Materialien oder Dienstleistungen, bei denen erhöhtes Versorgungsrisiko besteht. Sie haben meist einen begrenzten Wertanteil, können bei fehlender Verfügbarkeit jedoch Abläufe, Produktion oder Leistungserbringung wesentlich beeinträchtigen.

ERP-System
Software, welche alle zentralen Unternehmensprozesse wie Einkauf, Finanzen, Vertrieb, Produktion und Personal integriert, um diese zu dokumentieren, zu steuern, zu planen und zu kontrollieren.

F

G

GPA
“Government Procurement Agreement” bezeichnet das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen der WTO. Es regelt den gegenseitigen Zugang zu öffentlichen Beschaffungsmärkten und soll faire, transparente und diskriminierungsfreie Wettbewerbsbedingungen bei öffentlichen Vergaben sicherstellen.

H

Hebel-Artikel
Sind Materialien oder Dienstleistungen mit hohem Einfluss auf die Kosten bzw. das Beschaffungsvolumen, bei gleichzeitig vergleichsweise geringem Versorgungsrisiko. Sie müssen kontinuierlich mittels Wettbewerb, Bündelung oder gezielte Verhandlungen bearbeitet werden.

I

IBP
Integrated Business Planning ist ein Business-Management-Prozess (kein reiner Supply Chain / Operations Prozess) und die Evolution / Weiterentwicklung von S&OP. IBP verknüpft Zeit- und Mengenpläne aus S&OP vollständig mit der Finanzplanung und Unternehmensstrategie um statt reiner Absatzmengen und Volumina auch Umsatz und Margen zu steuern. Ziel ist ein unternehmensweiter Konsens, der sicherstellt, dass die operativen Pläne die strategischen Geschäftsziele über Jahre hinweg tatsächlich erreichen.

Indirekte Kosten
Aufwendungen, die nicht einem bestimmten Produkt, Projekt oder einer Leistung direkt zugerechnet werden können, aber für den gesamten Geschäftsbetrieb notwendig sind.

ISO 20400
Internationale Leitlinie für nachhaltige Beschaffung, die Organisationen dabei unterstützt, Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in Einkaufsstrategien, Beschaffungsprozesse und Lieferantenbeziehungen zu integrieren.

ISO 9001:2015
Internationale Norm für Qualitätsmanagementsysteme, welche die Anforderungen festlegt, die ein Unternehmen erfüllen muss, um ein effektives Qualitätsmanagementsystem zu etablieren, umzusetzen und kontinuierlich zu verbessern.

J

K

Kanban
Das Kanban-System ist eine Methode zur Steuerung von Arbeitsabläufen. Es macht Aufgaben auf einem Kanban Board sichtbar (anaolg oder digital). Großer Vorteil ist die visuelle Klarheit und das Pull-Prinzip, welches über visuelle Trigger gesteuert wird.

Katalogsystem
Ein (meist digitales) System, das eine zentrale Datenbank für Produkte und Dienstleistungen bietet, die von Bedarfsträgern einfach und ohne Einbindung der Einkaufsabteilung bestellt werden können.

Kosten des Einkaufs
Umfassen alle Aufwendungen, die durch die Organisation und Durchführung von Einkaufsaktivitäten entstehen, insbesondere Gehälter der Einkäufer:innen, deren benötigte Infrastruktur sowie Ausgaben für Beschaffungs-Dienstleister.

Kostenintensität
Beschreibt das Verhältnis von Kosten zu einer definierten Bezugsgröße, beispielsweise Umsatz, Einkaufsvolumen, Produktionsmenge oder Prozessleistung. Dient dazu, die Kostenbelastung eines Bereichs, Produkts oder Prozesses vergleichbar zu machen und Wirtschaftslichkeitspotenziale zu erkennen.

Kraljic-Matrix
Portfolio-Modell zur Einordnung von Warengruppen, Materialien oder Dienstleistungen nach wirtschaftlicher Bedeutung und Versorgungsrisiko. Die Matrix unterscheidet typischerweise unkritische Artikel, Hebel-Artikel, Engpass-Artikel und strategische Artikel und unterstützt die Ableitung passender Einkaufs- und Lieferantenstrategien.

KVP
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der die fortlaufende, systematische Verbesserung von Prozessen, Abläufe, Produkten oder Leistungen in kleinen Schritten beschreibt. Ziel ist es, Effizienz, Qualität und Wirksamkeit dauerhaft zu erhöhen und Verbesserungspotenziale regelmäßig zu identifizieren und umzusetzen.

L

Lagerumschlagshäufigkeit
Die Lagerumschlagshäufigkeit ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die darstellt, wie oft der mittlere Lagerbestand im Verlauf eines Betrachtungszeitraums komplett aus dem Lager entnommen oder verbraucht und ersetzt wurde. Synonym wird ebenfalls “Drehung” verwendet.

Lean Management
Managementansatz zur konsequenten Ausrichtung von Prozessen auf Wertschöpfung und Kundennutzen. Ziel ist es, nicht wertschöpfende Tätigkeiten zu reduzieren, Ressourcen effizient einzusetzen und Leistungen stärker am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

Leistungsabruf
Der Begriff bezeichnet im rechtlichen Sinne die einseitige Erklärung des Anfordernden, bestimmte Leistungen, Waren, Dienstleistungen oder Informationen zu einem zuvor vereinbarten Zeitpunkt und unter bestimmten Bedingungen von einem Vertragspartner zu verlangen. Der Abruf stellt meist eine Ausübung eines Rechts oder eine Geltendmachung eines Anspruchs dar, die auf einer vertraglichen oder gesetzlichen Grundlage beruht.

Leistungsbewertung
Beurteilung der Leistung eines Lieferanten anhand definierter Kriterien, beispielsweise Qualität, Kosten, Termintreue, Servicelevel, Mengentreue oder Zielerreichung. Sie macht Lieferantenleistungen vergleichbar und unterstützt die Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen sowie fundierte Entscheidungen in der Lieferantensteuerung.

Leistungserbringung
Erfüllung einer vereinbarten Dienstleistung oder Arbeit durch einen Lieferanten bzw. Dienstleister analog zum Wareneingang von Materialien. Dabei steht im Vordergrund, ob die zugesagte Leistung hinsichtlich Qualität, Umfang, Termin und Ergebnis wie vereinbart erbracht wird.

Lieferantenentwicklung
Systematische Weiterentwicklung bestehender oder potenzieller Lieferanten mit dem Ziel, deren Leistungsfähigkeit, Qualität, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit oder Innovationsbeitrag gezielt zu verbessern.

Lieferantenintegration
Systematische Einbindung von Lieferanten in interne Prozesse, Systeme oder Entwicklungsaktivitäten, um deren Know-how, Kapazitäten oder Innovationspotenziale zu nutzen und die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu verbessern.

Lieferantenklassifizierung
Ist die Einteilung von Lieferanten in bestimmte Klassen basierend auf Kriterien wie Umsatz, strategische Bedeutung, Kritikalität oder Leistungsfähigkeit, um innerhalb dieser Klassen einerseits standardisiert aber doch zielsicher Maßnahmen im Rahmen des Lieferantenmanagements umsetzen zu können.

Lieferantenmanagement
Bezeichnet die systematische Steuerung und Entwicklung von Beziehungen zu Lieferanten mit dem Ziel, Vorgaben der Einkaufsleitung oder Einkaufsstrategie umzusetzen, z.B. Qualität, Kosten, Lieferfähigkeit oder Innovationsfähigkeit langfristig zu sichern bzw. zu verbessern.

Liefertreue
Grad der Einhaltung vereinbarter Liefertermine, -mengen und qualität durch einen Lieferanten.

M

Make to Order
Produktionsstrategie, bei der die Herstellung eines Produkts erst nach Eingang eines konkreten Kundenauftrags beginnt. Die Produkte können auf standardisierten Spezifikationen basieren, werden jedoch nicht als Fertigwaren auf Lager gehalten. Dadurch lassen sich Bestände reduzieren, während die Kunden längere Lieferzeiten in Kauf nehmen müssen.

Make to Stock
Produktionsstrategie, bei der Produkte auf Basis von Absatzprognosen oder geplanten Bedarfen hergestellt und auf Lager gehalten werden. Kundenaufträge werden aus dem vorhandenen Fertigwarenbestand bedient. Ziel ist eine hohe Lieferfähigkeit und kurze Lieferzeit, wobei das Risiko von Überbeständen oder Fehlmengen besteht.

Make-or-Buy
Definiert die betriebswirtschaftliche Entscheidung, bei der ein Unternehmen festlegt, ob es eine Dienstleistung, ein Produkt oder einen Prozess intern selbst herstellt/durchführt oder von externen Anbietern zukauft.

Maverick Buying
Bezeichnet im Beschaffungsmanagement den Einkauf von Waren und Dienstleistungen durch Mitarbeiter:innen oder Abteilungen außerhalb der etablierten, zentralen Einkaufsrichtlinien und -verfahren eines Unternehmens.

MOQ
“Minimum Order Quantity” oder Mindestbestellmenge, die bei einem Lieferanten pro Bestellung, Lieferung oder Artikel abgenommen werden muss.

N

naBE
Nationaler österreichischer Aktionsplan für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung.

Netzwerkoptimierung
Ist die strategische Gestaltung und quantitative Optimierung der physischen Struktur der Lieferkette (Liefer-, Produktions-, Lager- oder Distributionsnetzwerken). Sie optimiert die Zuordnung von Produkten, Kunden und Warenströmen zu Knoten (Standorten) mit dem Ziel, Gesamtkosten (Produktion, Transport, Bestände, Fixkosten) zu minimieren oder den Deckungsbeitrag zu maximieren, unter Einhaltung von Servicegrad-, Kapazitäts- und Lieferzeit-Restriktionen.

Netzwerkplanung
Planung und Gestaltung von Liefer-, Produktions-, Lager- oder Distributionsnetzwerken unter Berücksichtigung von Standorten, Kapazitäten, Materialflüssen, Kosten und Serviceanforderungen. Sie legt die Grundlage dafür, Waren und Leistungen effizient, zuverlässig und bedarfsgerecht bereitzustellen.

O

Operativer Einkauf
Teilbereich des Einkaufs, der für die laufende Abwicklung konkreter Beschaffungsvorgänge verantwortlich ist. Dazu zählen insbesondere Bedarfserfassung, Bestellabwicklung, Terminverfolgung sowie die operative Abstimmung mit Lieferanten und internen Bedarfsträgern.

OTIF
“On time in full” ist eine Kennzahl zur Bewertung der Lieferperformance, die misst, ob Lieferungen zum vereinbarten Termin und in der vollständig bestellten Menge erfolgen.

P

P2P (R2P)
“Procure-to-Pay” (“Request-to-Pay”) – Kernprozess des Einkaufs von der Bestellung (Bedarfsanforderung) über Auftragsbetätigung, Wareneingang bzw. Leistungserbringung bis hin zur Rechnungsprüfung und Zahlung.

PDCA
Plan-Do-Check-Act ist ein Zyklus zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen, Produkten oder Leistungen. Er umfasst die Planung einer Maßnahme, deren Umsetzung, die Überprüfung der Ergebnisse sowie die Ableitung und Verankerung weiterer Verbesserungen.

Plangesteuerte / Verbrauchsgesteuerte Disposition
Dispositionsverfahren zur Steuerung von Beschaffung oder Produktion, die entweder auf Basis geplanter zukünftiger Bedarfe oder anhand tatsächlicher Verbrauchsdaten und definierter Bestandsgrenzen ausgelöst werden. Ziel ist es, benötigte Materialien rechtzeitig bereitzustellen und die Versorgung bei angemessenem Bestandsniveau sicherzustellen.

Product Carbon Footprint
Ermittelt die Treibhausgasemissionen eines Produkts über einen definierten Lebenszyklus hinweg, beispielsweise von Rohstoffgewinnung, Herstellung und Transport bis zur Nutzung und Entsorgung. Er schafft Transparenz über die Klimawirkung einzelner Produkte und unterstützt die Ableitung gezielter Reduktionsmaßnahmen.

Push-/Pull-Prinzip
Unterscheidet zwei Formen der Bedarfs- und Materialsteuerung: Beim Push-Prinzip erfolgt die Bereitstellung auf Basis von Prognosen oder Planwerten, während beim Pull-Prinzip ein tatsächlicher Bedarf oder Verbrauch den nächsten Prozessschritt auslöst.

Q

Qualitätsmanagement
Ist ein systematischer Ansatz, der die gesamte Organisation einbezieht und auf eine kontinuierliche Steigerung der Leistungsfähigkeit und Qualität abzielt. Qualitätsmanagement umfasst die Planung, Überprüfung, Sicherung, Umsetzung und Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen, um die Erwartungen der Kund:innen zu erfüllen und somit die Zufriedenheit sowie den Unternehmenserfolg zu sichern.

R

Rahmenvereinbarung
Ist ein übergeordneter Vertrag zwischen einem Unternehmen und einem Lieferanten, der grundlegende Bedingungen für eine bestimmte Laufzeit festlegt, die für mehrere Lieferungen Gültigkeit behalten (z.B. Zahlungskonditionen, Logistikanforderungen, Preisformeln).

Rechnungsfreigabe
Bildet den letzten Schritt des Rechnungsprüfungsprozesses, bei dem eine eingehende Rechnung auf Korrektheit geprüft und zur Zahlung freigegeben wird. Sie ist ein interner Prozess, der in letzter Instanz sicherstellt, dass Rechnungen die vereinbarten Konditionen und Leistungen erfüllen, bevor der Betrag beglichen wird.

Rechnungsprüfung
Prozess, bei dem sichergestellt wird, dass der Verkäufer dem Kunden die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen zu den vereinbarten Konditionen in Rechnung stellt. Dazu werden die erhaltenen Rechnungen mit der Bestellung (Vertrag) und dem Lieferschein abgeglichen.

Reifegradmodell
Instrument zur strukturierten Bewertung des Entwicklungsstands von Prozessen, Organisationen, Fähigkeiten oder Systemen anhand definierter Stufen und Kriterien. Es macht den aktuellen Status sichtbar, zeigt Handlungsfelder auf und unterstützt die Ableitung gezielter Verbesserungsmaßnahmen.

Reklamationsmanagement
Ist ein systematischer Prozess eines Unternehmens zur professionellen Bearbeitung von Reklamationen mit dem Ziel, Mängel zu analysieren, Lösungen zu finden, die Kundenzufriedenheit wiederherzustellen und die Geschäftsbeziehung zu verbessern. Es beinhaltet nicht nur die Behebung des spezifischen Problems, sondern auch die Nutzung der Rückmeldung zur Prozessoptimierung und Fehlervermeidung sowie zur Stärkung der Kundenbindung und des Markenimages.

RFI
“Request for Information” ist die Informationsanfrage an potenzielle Lieferanten, um Marktüberblick, Leistungsfähigkeit, Lösungsmöglichkeiten oder grundsätzliche Rahmenbedingungen besser einschätzen zu können.

RFP
“Request for Proposal” stellt die Aufforderung an potenzielle Lieferanten, ein Angebot für einen beschriebenen Bedarf einzureichen dar. Ein RFP wird häufig genutzt, wenn neben dem Preis auch Vorgehensweise, Leistungsumfang, Qualität, Erfahrung oder konzeptionelle Lösungsansätze bewertet werden sollen.

RFQ
“Request for Quotation” stellt die Anfrage an potenzielle Lieferanten zur Abgabe eines konkreten preislichen Angebots für definierte Waren oder Dienstleistungen dar.

Risikobewertung
Einschätzung identifizierter Risiken nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichem Schadenspotenzial. Die Bewertung schafft eine Grundlage, um Risiken zu priorisieren, Handlungsbedarf abzuleiten und passende Steuerungsmaßnahmen festzulegen.

Risikomanagement
Bildet eine systematische Methode zur Bearbeitung von Risiken (Risiko = Schadenspotenzial x Eintrittswahrscheinlichkeit). Es umfasst die Teilschritte: Risikoidentifikation, Risikoanalyse, Risikoquantifizierung, Risikoaggregation, Risikokommunikation und Risikobeherrschung.

RST-Analyse
Verfahren zur Klassifizierung von Lagerbeständen nach ihrer Reichweite bzw. Bestandsdauer. Dabei werden Artikel danach unterschieden, wie lange der vorhandene Bestand den erwarteten Bedarf deckt, um Überbestände, gebundenes Kapital und Handlungsbedarf in der Bestandssteuerung sichtbar zu machen.

S

S&OP
S&OP ist ein crossfunktionaler, meist monatlicher, Prozess, der dazu dient, die Nachfrageplanung (Vertrieb, Marketing) und die Angebotsplanung (Produktion, Einkauf, Logistik) über alle Unternehmensbereiche hinweg aufeinander abzustimmen.

S2C
“Source-to-Contract”; Kernprozess des Einkaufs, der die Schritte von der Bedarfsspezifikation, Lieferantenauswahl bzw. Ausschreibung, Verhandlung bis zum Vertragsabschluss umfasst.

S2P
“Source-to-Pay”; Kombination der Kernprozesse S2C und P2P (R2P) zu einem integrierten Gesamtprozess.

Sicherheitsbestand
Bezeichnet den Mindestbestand an Materialien oder Waren, der in einem Lager oder einer Produktionsstätte vorgehalten wird und im Regelbetrieb niemals unterschritten werden sollte, um unerwartete Schwankungen in der Lieferkette oder in der Nachfrage auszugleichen.

SIMAP
“système d’information pour les marchés publics” ist ein Informationssystem für die Europäische öffentliche Auftragsvergabe.

Six Sigma
Methodik zur datenbasierten Verbesserung von Prozessen mit dem Ziel, Fehler, Abweichungen und Qualitätsprobleme messbar zu reduzieren. Im Fokus stehen stabile, leistungsfähige Prozesse und eine möglichst hohe Erfüllung definierter Kunden- oder Leistungsanforderungen. Der Name stammt aus der statistischen Qualitätskontrolle und bezieht sich auf die Forderung, dass bei einem Qualitätsmerkmal die nächstgelegene Toleranzgrenze mindestens sechs Standardabweichungen (6σ, englisch „six sigma“) vom Mittelwert entfernt liegen soll. Das entspricht einer Sicherheit von 99,99966% bzw. weniger als 4 Fehlern bei 1 Million Durchgängen.

Sourcing
Neben „Purchasing“ und „Procurement“ wichtiger englischer Begriff, der mit „Einkauf“ oder „Beschaffung“ übersetzt werden kann. Obwohl sich weder im Deutschen noch im Englischen eindeutige Bedeutungsnuancen etabliert haben, bezeichnet das Sourcing typischerweise eher die Identifikation von und das Eingehen vertralicher Beziehungen mit Lieferanten.

Spend Cube
Analysemodell zur strukturierten Darstellung und Auswertung des Einkaufs- bzw. Ausgabenvolumens entlang mehrerer Dimensionen, beispielsweise Lieferanten, Warengruppen, Organisationseinheiten oder Zeiträumen. Bei SCP erfolgt die Spend-Cube-Analyse unter anderem mit SCIO®, um Ausgabenstrukturen transparent zu machen und Bündelungs-, Einspar- und Optimierungspotenziale zu identifizieren.

SRM-System/-Tool
„Supplier Relationship Management“-System. Beschreibt eine Software, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Beziehungen zu Lieferanten fortlaufend zu gestalten, zu strukturieren, zu bewerten und zu optimieren.

Stakeholder
Alle relevanten Akteure (Gruppen, Organisationen oder Personen), die von einem Projekt oder einer Unternehmung betroffen sind oder Einfluss darauf haben.

Stammdatenmanagement
Beschreibt den Prozess der zentralen Verwaltung und Sicherstellung der Konsistenz, Zuverlässigkeit und Genauigkeit geschäftsrelevanter Stammdaten in einem Unternehmen, um eine vertrauenswürdige “Single Source of Truth” für Entscheidungen und operative Prozesse zu schaffen.

Strategische Artikel
Materialien oder Dienstleistungen mit hohem wirtschaftlichem Einfluss und gleichzeitig hohem Versorgungsrisiko. Sie sind für die Leistungserbringung oder Wettbewerbsfähigkeit zentral und erfordern meist eine langfristige, partnerschaftliche Lieferantensteuerung.

Strategischer Einkauf
Teilbereich des Einkaufs, der langfristige Einkaufsziele, Warengruppenstrategien und Lieferantenbeziehungen gestaltet. Im Fokus stehen grundlegende Optimierungen “am System Einkauf” (Prozessen, IT-Systeme, Lieferanten-Portfolio, …) außerhalb der wiederkehrenden Regelprozesse.

Supplier Lifecycle Management
Steuerung und Weiterentwicklung der unternehmensübergreifenden Liefer- und Wertschöpfungskette vom Lieferanten bis zum Kunden. Im Fokus stehen die Abstimmung von Material-, Informations- und Warenflüssen, um Versorgungssicherheit, Effizienz, Kosten, Qualität und Servicelevel ganzheitlich zu verbessern.

Supply Chain Management
Steuerung und Optimierung der unternehmensübergreifenden Liefer- und Wertschöpfungskette vom Lieferanten bis zum Kunden (End-2-End). Ziel ist die Erreichung eines globalen Optimums des Gesamtsystems statt nur einzelne Funktionen oder Unternehmen zu optimieren. Im Fokus steht die Koordination von Material-, Informations- und Finanzflüssen, um Versorgungssicherheit, Effizienz, Kosten, Qualität und Servicelevel ganzheitlich zu verbessern.

Supply Planning
Planung der zukünftigen Versorgung mit Materialien, Produkten oder Kapazitäten auf Basis erwarteter Bedarfe (Demand Planning), verfügbarer Ressourcen und bestehender Liefermöglichkeiten. Sie unterstützt dabei, Nachfrage, Bestände, Beschaffung und Produktion so abzustimmen, dass Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet werden.

T

Taktischer Einkauf
Teilaspekt des Einkaufs, der im Zuge konkreter Vergabe- und Beschaffungsentscheidungen Konditionen und Nutzen für das einkaufende Unternehmen optimiert. Das taktische Element lässt sich dabei nicht in einer klaren Prozesslogik abbilden, sondern erfordert analytische, kreative und kommunikative Fähigkeiten, die je nach Situation unterschiedlich anzuwenden sind.

TCO
Unter “Total Cost of Ownership” versteht man die Betrachtung aller Kosten, die über den gesamten Nutzungszeitraum einer Ware, Dienstleistung oder Investition entstehen. Neben dem Einkaufspreis werden beispielsweise Betriebs-, Wartungs-, Logistik-, Qualitäts-, Entsorgungs- oder Prozesskosten einbezogen.

U

V

Value Engineering
Methodischer Ansatz zur Optimierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen mit Blick auf der Wert (=Nutzen / Kosten). Ziel ist es, den Wert einer Lösung zu erhöhen, indem erforderliche Funktionen möglichst wirtschaftlich erfüllt und unnötige Kosten vermieden werden. Besonders sinnvoll in frühen Phasen im Lebenszyklus von Produkten und DIenstleistungen, da die Freiheitsgrade dann noch größer sind.

Vertragsmanagement
Umfasst die strukturierte Erstellung, Verwaltung, Überwachung und Weiterentwicklung von Verträgen über deren gesamten Lebenszyklus. Ziel ist es, vertragliche Regelungen, Fristen, Pflichten, Risiken und Konditionen transparent zu steuern und die Einhaltung vereinbarter Leistungen sicherzustellen.

VMI
„Vendor Managed Inventory“. Bildet einen kollaborativen Ansatz oder ein System, bei dem die Verantwortung für die Bestandsführung auf den Lieferanten verlagert wird. Der Lieferant übernimmt die Verwaltung und Pflege des Bestands auch außerhalb der eigenen Geschäftsräume, während er weiterhin auch als Verkäufer und Distributor der Produkte auftritt.

W

WACC
“Weighted Average Cost of Capital”; Gewichteter durchschnittlicher Kapitalkostensatz eines Unternehmens. Er berücksichtigt die Kosten von Eigen- und Fremdkapital entsprechend ihrer Finanzierungsanteile und wird häufig zur Bewertung von Investitionen, Unternehmenswerten oder Finanzierungsentscheidungen herangezogen.

Warengruppe / Materialgruppe
Zusammenfassung gleichartiger oder sachlich zusammengehöriger Materialien, Waren oder Dienstleistungen. Sie dient dazu, Beschaffungsbedarfe zu strukturieren und Einkaufsaktivitäten effektiver und effizienter zu steuern.

Warengruppenmanagement
Steuerung und Bearbeitung definierter Warengruppen mit Blick auf Bedarfe, Märkte und Lieferantenstrukturen mithilfe von geeigneten Werthebeln.

Warengruppenstrategie
Legt fest, wie eine definierte Warengruppe unter Berücksichtigung von Bedarfen, Ausgaben, Marktbedingungen, Lieferantenstruktur, Risiken und Unternehmenszielen gesteuert und weiterentwickelt wird. Sie bildet die Grundlage für konkrete Maßnahmen im Rahmen des Warengruppenmanagement.

Werthebel
Standardisierte Ansatzpunkt zur gezielten Verbesserung des wirtschaftlichen Wertes (Nutzen erhöhen, Kosten senken) von Ausgaben im Einkauf . Typische Werthebel sind Mengenbündelung, Veränderung der Preismodelle, Prozessoptimierungen, Spezifikationsänderungen oder Veränderungen im Lieferantenportfolio.

X

XYZ-Analyse
Verfahren zur Klassifizierung von Materialien oder Artikeln nach der Regelmäßigkeit ihres Verbrauchs. X-Artikel weisen einen gleichmäßigen, gut planbaren Verbrauch auf, Y-Artikel unterliegen Schwankungen und Z-Artikel haben einen unregelmäßigen bzw. schwer prognostizierbaren Bedarf.

Y

Z